Hechthausener Oste-Musikanten feierten 25-jähriges Jubiläum

28.10.2018

Foto: Carmen Monsees - Niederelbe-Zeitung

Das Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Vereinsjubiläum der Hechthausener Oste-Musikanten war ein umjubelter Erfolg. Mehr als 300 Gäste haben sich am Sonnabend in der Bördehalle Lamstedt eingefunden.

Aus der Niederelbe-Zeitung vom 26. November 2018:

Was einst als kleine Bläser-Formation in der Musikschule an der Oste in Hemmoor seinen Anfang nahm, hat sich in den vergangenen 25 Jahren musikalisch im Cuxland zu einer fast 40-köpfigen
Institution mit professionellem Anspruch entwickelt.
Und damit nicht genug: Das Blasorchester mit dem Rhythmus im Blut geht seit seiner Gründung im Jahr 1993 alle paar Jahre auf große Tour. Konzertreisen, wie zur Steubenparade nach NewYork oder nach Spanien, Polen, Ungarn, Österreich, Kroatien haben den Ruf der Oste-Musikanten international verbreitet. Das freut insbesondere Hechthausens Bürgermeister Jan Tiedemann: „Die Oste-Musikanten repräsentieren die Heimatgemeinde weltweit.
Die Orchester-Gründung war füruns ein Glücksfall.“ Das harmonische Zusammenspiel funktioniere nicht nur im Ensemble, sondern auch bei den darüber hinausgehenden Aufgaben im Ehrenamt, wie beispielsweise die Nachwuchsförderung. Junge und Alte verbinde hier die Freude am gemeinsamen
Musizieren und an kulturellen Abenteuern, so Tiedemann.
Wenig Raum für Lobhudelei, dafür ein umfangreiches Repertoire, das durch 25 Jahre musikalische
Zeitgeschichte führte – dafür sorgte Volker Wacker, Vorsitzender des Musikvereins mit launiger Moderation. Die Bilanz dessen, was in 25 Jahren alles auf die Beine gestellt wurde, spricht für sich: Das erarbeitete Repertoire ist anspruchsvoll, von traditioneller Blasmusik, modernen Swing- und Big-Band-Klängen sowie klassischen Konzertstücken bis hin zur Filmmusik. Den Auftakt in der Bördehalle bildete
ein Stück aus der Operette „Fesche Geister“, gefolgt vom Kärntner Liedermarsch und einem Glenn-Miller-Medley.
Den legendären Weltmarsch „Alte Kameraden“ ließen die Oste-Musikanten mit vielfältigen Tonfarben und Swing-Charakter zu etwas Neuem werden. Auch Lamstedts Bürgermeister Manfred Knust kam quasi als Hausherr der Bördehalle anlässlich des
Jubiläums nicht mit leeren Händen. Er wünschte den Ehrenamtlern zudem, ihr Orchester jung und schwungvoll zu halten. Der Fachleiter Blasmusik, Tobias Färber, überbrachte die Glückwunsche des Kreismusikverbandes Cuxhaven.
Für den Bundestagsabgeordneten Enak Ferlemann zählen die Oste-Musikanten zu den Besten
im Elbe-Weser-Dreieck, denn hier ist Musik noch handgemacht auf hohem Niveau, wie er sagte. „Ihr
seid Cuxland-Botschafter und ein Bindeglied der gesamten Oste-Region.“
Ferlemann lud die sichtlich überraschten Musikerinnen und Musiker daraufhin prompt nach Berlin ein. (Autorin: Carmen Monsees)